Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ziele für 2011

Was habt ihr für Ziele fürs kommende Jahr?
Ich fange mal an und erzähle, was ich mir so wünsche bzw. vornehme!
- Zunächst möchte ich weiter sportlich erfolgreich bleiben, was heißt, dass ich dem inneren Schweinehund nur ein kleines Plätzchen einräumen werde. Jeden Tag wenigstens eine sportliche Aktivität machen, entweder Laufen, Crosstraining oder Schwimmen, Radfahren und Yoga - das sind zur Zeit meine Favoriten und ich denke, wenn ich jeden Tag wenigsten durchschnittlich eine halbe Stunde opfere, müsste das optimal sein!
- Ich möchte meine Familie und meine Freunde bei ihren Projekten unterstützen, trotzdem achtsam mit mir selber sein und auch schon mal "nein" sagen, wenn es mir "an die Substanz" geht.
- mich persönlich weiterbilden, also sinnvolle Seminare besuchen, die meine Entwicklung günstig beeinflussen, denn ich denke, Lernen ist keine Sache für junge Leute, sondern sollte nie aufhören!
- jeden Tag mit "Danke sagen" beschließen, denn es gibt täglich etwas, wofür man dankbar sein kann!
- Meinem Mann, meiner Familie und meinen Freunden immer wieder sagen, wie sehr ich sie liebe und schätze!
- Mein Lifeplus -Team vergrößern, weil ich anderen Menschen helfen möchte, sich ebenfalls weiterzuentwickeln und wie ich erfolgreich zu sein!
- Ich denke und hoffe, es wird ein gutes Jahr!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Hilfe Schnee!

Heute fuhr ich bei ziemlich schneematschiger Straße hinter einem Ford Fiesta her.
Wir befuhren eine Abbiegespur zum Militärring in Köln.
Während ich noch dachte, dass es glatt sein könnte, begann der Wagen vor mir bereits zu schleudern und drehte sich fast im Zeitlupentempo Richtung Straßengraben, in den er dann seine „Nase“ eintauchte!
Ich wich vorsichtig aus und kam vor dem Wagen am Straßenrand zum Stehen. Schnell überzeugte ich mich davon, dass den Insassen, einer junge Frau mit Kind, nichts passiert war.
Sie stieg zögernd aus, besah sich die „Bescherung und zuckte ratlos die Schultern. Während ich noch über Hilfsmaßnahmen nachdachte, hielt bereits ein LKW an, dessen Fahrer zu uns herunterstieg und die Lage mit einem Kraftausdruck kommentierte! Auf seine Frage, ob jemand ein Abschleppseil hätte, öffnete die Fahrerin ihren Kofferraum, um ziellos darin herumzuwühlen
Zum Glück fiel mir das Versteck meines Abschleppseils auf Anhieb ein und nachdem der LKW-Fahrer zielsicher die Abschleppöse am Fiesta entdeckt hatte, konnten wir nach einiger Fummelei das Seil an beiden Fahrzeugen anbringen.
Inzwischen hatte sich der Verkehr auf dem „Milli“ schon beachtlich gestaut, so dass es nur eine Frage von Zeit war, bis die Polizei auftauchte. Sie tat dies in Gestalt eines einzelnen Beamten in einem uralten VW-Bulli, für den sich der Polizist später mehrmals entschuldigte!
Immerhin konnte nun die Unfallstelle abgesichert werden, so dass der LKW –Fahrer mit seinem Fahrzeug genügend weit ausholen konnte, um die Fiestafahrerin endlich aus ihrer misslichen Lage befreien zu können.
Ich hatte währenddessen ausgiebig Gelegenheit, das unvorsichtige Verhalten der anderen Autofahrer zu beobachten: man fuhr in kleinstem Abstand an den Fahrzeugen vorbei, selbst den manövrierenden LKW musste man noch zwischen Leitplanke und Auto, jede freie, noch so kleine Lücke nutzend, passieren!
Endlich war das Auto wieder auf der Straße, das Abschleppseil gelöst und zum Glück noch brauchbar. Man verabschiedete sich voneinander, nicht ohne der jungen Frau seitens der Polizei noch ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg zu geben. Sie fuhr davon, gefolgt von dem freundlichen Ritter der Landstraße und so wollte auch ich den Ort des Geschehens verlassen.
Das aber ging oder besser gesagt, fuhr leider nicht! Die Batterie meines alten Autos, im Winter sowieso nicht besonders motiviert, hatte gequält durch Warnblinkanlage und Standlicht ihr Licht erstmal ausgehaucht oder vielleicht auch nur unter den Scheffel gestellt. Das Ergebnis war jedenfalls das Gleiche – das Auto sprang nicht an.
Zum Glück war der Hüter der Straßenverkehrsordnung noch nicht losgefahren und so standen wir beide dann ziemlich ratlos am Straßenrand – aus der Helferin war nun selber eine Hilfsbedürftige geworden – so schnell wendet sich das Schicksalsblatt!
Das oben erwähnte Abschleppseil kam nun erneut zum Einsatz, vernünftigerweise sprang mein altes Auto aber schon nach kurzer Zeit, gezogen durch den ebenfalls alten Polizeiwagen, wieder an und ich musste nur noch einige Kilometer unter den fürsorglichen Fittichen des Polizisten fahren, um die Batterie wieder aufzuladen.
Das Ganze hatte mich eine Stunde Zeit gekostet, aber einiges an Erfahrungen beschert!

Samstag, 11. Dezember 2010

Ziele

Heute morgen hörte ich im Radio eine kleine Geschchte über Zugvögel, hier besonders erwähnt, die Wildgänse.
Diese fliegen im Herbst Richtung Süden, um dann im Frühjahr den umgekehrten Weg nach Hause zurückzukehren.
Bei ihrem Flug halten sie bestimmte Regeln ein, um die Richtung immer beibehalten zu können. Da natürliche Erschöpfung sicherlich auch in der Vogelwelt ein Thema ist, übernimmt im festen Rhythmus immer eine andere Gans die Zugleitung, um die Kräfte der übrigen schonen zu können.
So empfinde ich meinen Lebensweg: oft schaffe ich es, alleine die Richtung zu halten, oft benötige ich dafür aber auch andere "Leitgänse" -sorry -bilder!
Die Richtung hin zu meinen Zielen, nämlich dem ruhigen und glücklichen Leben mit meiner Familie und mit meinen Freunden in Haus- und Hofgemeinschaft!
Häufig begegnen mir auf meinem Weg neue Menschen, die ohne groß gefragt zu werden, diese Aufgabe übenehmen, manchmal auch ohne es zu wissen!
Diese zu finden ist eines der wichtigsten Zwischenziele in meinem Leben.
Sie erkennen, mich ihrem Leitbild anvertrauen und es ihnen gleichtun. So kann ich das Handwerkszeug und die Bausteine finden, aus denen ich mir eine Treppe, ein Sprungbrett für meinen persönlichen Erfolg bauen werde, der dann auch meine Familie und Freunde bereichert.

Sonntag, 28. November 2010

Glück!

Glück ist relativ. Oft bezeichnet es leider nur den Unterschied zwischen Unglück und Mittelmäßigkeit.
Ich fühle mich oft glücklich; "glücklicherweise" bin ich ein positiv denkender Mensch, der gelernt hat, das Glück in kleinen Augenblicken zu sehen und zu genießen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Besonders, weil ich in meiner Umgebung leider häufig den Hang zum bewussten Unglücklichsein bemerke.
So bin ich glücklich, wenn ich mich laufend durch unsere schöne Voreifellandschaft bewege, wenn ich mich dabei auspowere und mein Lebendigsein spüre. Wenn ich abends, in dieser Jahreszeit, schon fast im Dunklen, bei meinen Pferden auf der Weide bin und ihnen beim Fressen zusehe oder auch nur die Geräusche ihrer mahlenden und schmatzenden Mäuler höre.
Dann könnte ich platzen, so spüre ich das Glück bis in die Letzte meiner Körperzellen!
In letzter Zeit, genauer seit zwei Wochen, vermisse ich dieses spontane Glücklichsein. Denn etwas trübt die uneingeschränkte Freude über das alltägliche Glück:
vor fast zwei Wochen wurde bei unserer 4 Monate alten Enkelin Laura ein bösartiger Tumor festgestellt! Einfach nur so bei einer Routineuntersuchung, die im Säuglings- und Kleinkindalter mit schöner Regelmäßigkeit durchgeführt werden und die Eltern in Ruhe und Sicherheit wiegen sollen, dass alles in Ordnung ist.
Nun ist bei Laura und uns nichts mehr in Ordnung! Ein Diagnose -Marathon begann für die Kleine und ihre Eltern! Sämtliche, auch bei erwachsenen Tumorpatienten üblichen Tests wurden bei der Kleinen durchgeführt, jeder einzelne eine enorme Belastung!
Wir bangten täglich wegen der zu erwartenden Ergebnisse.
Die letzte Untersuchung ist nun abgeschlossen, aber eine Gewissheit, ob operiert oder Laura „nur“ beobachtet werden muss, haben wir noch nicht!
Dazwischen die für uns unfassbare Fantasie, die Kleine irgendwann nicht mehr bei uns haben zu können! Sämtliche düstere Ahnungen ballten sich in unseren Köpfen wir Unwetterwolken zusammen.
Alles andere wurde nebensächlich! Nun konnte ich verstehen, dass viele Menschen in solch einer Situation mutlos und depressiv werden.
Ein langes Telefonat mit meiner schwer kranken Freundin brachte für mich die Wende – sie führte mir vor Augen, dass wir durch positives Denken nicht nur unsere eigenen Gefühle beeinflussen sondern wirklich auch Einiges zur Gesundung beitragen können.
So begann ich lange Zwiegespräche mit meiner kleinen Enkeltochter zu führen, in deren Verlauf ich immer ruhiger und zuversichtlicher wurde.
Nun ist Laura seit einigen Tagen wieder zu Hause – wir freuen uns über ihr glucksendes Lachen, dass sie erstaunlicherweise im Krankenhaus noch weiter trainiert hat. Auch das zielgerichtete Greifen kann sie nun viel besser als vorher! Offensichtlich scheint der Stress an ihr fast spurlos vorübergegangen zu sein.
Die Untersuchungsergebnisse erwarten wir mit relativer Gelassenheit – wir sind sicher, dass wir die Herausforderungen, die dadurch entstehen könnten, bewältigen werden!
Glück ist also doch relativ – ich freue mich über kleine Dinge und bei den Großen „platze“ ich!

Mittwoch, 22. September 2010

Hasenmann


Heute Nacht wurde ich wach mit einem beklemmenden Gefühl der Enge im Brustraum. So was habe ich schon mal, wenn ich unter Stress stehe und irgendetwas in meinem Rücken „blockiert“ ist. Ich drehte mich im Halbschlaf von links nach rechts und zurück, versuchte das Gefühl zu lokalisieren – rechte Seite, also nicht die Herzseite, kein Grund zur Besorgnis!
Ein Blick auf die Uhr – kurz vor 4 – sagte mir, dass es vernünftigerweise noch Schlafenszeit sei, also suchte ich eine bequeme Stelle und schlief bald wieder ein!
Morgens dann fand ich das Kaninchen unserer Tochter, genannt „Floh“, tot im Käfig.
Er lag friedlich, noch warm, auf der Seite.
Gestern hatte ich ihn abends auf den Arm genommen, um zu sehen, ob es ihm gut gehe.
Das hatte ich mir in letzter Zeit angewöhnt, weil er vor kurzem eine leichte Erkältung mit Durchfall hatte und ich ihm abends eine Extradusche mit einem Aloespray gönnte. Er kuschelte sich jedes Mal vertrauensvoll an mich und ließ die Prozedur geduldig über sich ergehen.
Floh war schon ein etwa 13 Jahre alt, für einen Hasenmann sicher ein stolzes Alter. Außer seiner Tochter Snowflake lebte keiner mehr aus seiner ursprünglich sechsköpfigen Familie, die entstanden war, nachdem unsere Tochter das Hasenpaar (eigentlich zwei Weibchen) zu uns nach Hause brachte.
Die 4 Jungen lebten mit ihren Eltern etliche Jahre bei uns im hasengerecht ausgebauten Freigehege. Nach und nach starben zuerst erstaunlicherweise die Jungtiere und zum Schluss blieben Floh und seine Tochter übrig. Sie wurden dann auch im letzten harten Winter ins wärmere Haus geholt, weil Kaninchensenioren es wohl doch etwas wärmer brauchten.
Im Laufe der Zeit gesellten sich zwei Meerschweinchen dazu!
Unsere Tochter wohnt übrigens schon lange nicht mehr bei uns, aber die Tiere sind geblieben.
Und so trug ich dann heute Nachmittag den kleinen mir anvertrauten Hasenmann zu Grabe. Dabei weinte ich, wie immer, wenn ich mich von einem unserer Tiere verabschieden muss, egal wie klein oder groß und wie eng unsere Beziehung war!
Und ich dachte über mein seltsames Wachwerden heute Nacht nach:
vielleicht war dies der Moment, als seine kleine Seele sich mit den Vielen des Universums vereinigte – wer weiß!

Sonntag, 22. August 2010

Oper


Gestern hatte ich die Gelegenheit, nicht nur mal wieder auf einer Bühne zu stehen, sondern dabei auch noch zu singen. Zwei Träume gingen in Erfüllung.
Für mich besonders gut, dass der Zeitaufwand vergleichsweise gering war, wir probten zweimal, dann gestern die Stellprobe und abends die Aufführung.
Don Giovanni von Mozart!
Ein fantanstisches Erlebenis mit Profimusikern, stimmgewaltigen Solisten auf der Bühne zu agieren und von ihnen wie richtige Opernsänger in die Handlung miteinbezogen zu werden.
Vorher Kennenlernen, der gleiche kumpelhafte und, wie ich aus Erfahrung weiß, unverbindliche Umgangston miteinander - nächste Woche kennt man sich schon nicht mehr, aber das macht nichts; nur der Augenblick zählt.
Und der ist reich an Gefühlen und Erlebnissen: das prickelnde Gefühl vor dem ersten Auftritt hinter der Bühne, leichte Übelkeit - warum mache ich das eigentlich und das auch noch freiwillig?
Dann trete ich ins Rampenlicht, werde geblendet von den Scheinwerfern, nehme schemenhaft im Dunkel das zahlreich erschienene Publikum wahr. Die Übelkeit fällt von mir ab - weicht einem grandiosen Glücksgefühl -dafür mache ich das!
Im Monitor der Dirigent, nur nicht den richtigen Einsatz verpassen, auch wenn ich nur eine sängerin im Opernchor bin - möchte ich auf keinen Fall ein Solo darbieten!
Ich tauche mit den anderen in die Szene ein, spiele dezent mit - schließlich soll der Chor nicht die Schauspieler in den Hintergrund drängen!-
Dann der richtige Moment - Luft holen, singen, darf jetzt auch laut sein! Alles auswendig, viel Text ist es ja nicht - schon vorbei!
Dann mit den Solisten wieder hinter die Bühne! Eintauchen ins Dunkel des "Off" der Bühnenabgang, hier auf der Burg durch einen engen dunklen Treppenturm, nur nicht stolpern - zurück ins Aufenthaltszelt. Verschnaufen bis zum nächsten Auftritt - Fröhliche Stimmung bei den Mitsängern - ein paar Töne daneben? Egal, hat keiner gehört - oder doch?
Noch dreimal wiederholt sich das - am Ende, fast um Mitternacht ist endlich der letzte Akkord gespielt, gesungen und die letzte Szene dargestellt!
Wir eilen in der vorgschriebenen Applausordnung auf die Bühne, Verbeugung - ein erhebender Moment: der Applaus nur für uns, dann einzeln die Solisten - sie waren alle toll! Und zum Schluss unser junger Dirgent, nun applaudierne auch alle Sänger, schließlich gebührt ihm die größte Anerkennung, hielt er doch die ganze Zeit die Fäden in der Hand!
Auf- und angeregt, kehren wir zurück in die Garderobe, steigen dann ins Auto um nach Hause zu fahren - ich kann noch lange nicht schlafen, so aufgedreht bin ich.
Nächste Woche noch einmal, dann der "Freischütz"!
Ich freue mich drauf!

Sonntag, 15. August 2010

Regen


Seit 12 Stunden regnet es ununterbrochen!
Gut, woanders lächelt man darüber wahrscheinlich, aber bei uns, wo meistens die Sonne scheint oder zumindest weniger Niederschläge fallen als anderswo in NRW, ist das schon bemerkenswert. Auf dem Weg zur Weide, wo ich zweimal täglich unsere Ponys besuche, begutachte und mit ein paar Leckereien verwöhne, überquerte ich unseren sonst immer recht zahm dahinfließenden Bach, der sich bis fast an die Uferkrone reichend in einen reißenden Fluss mittlerer Stärke ausgewachsen hatte. Aber wohl noch kein Grund zur Besorgnis.
Bleibt allein der Regen, der meine Aktivitäten - heute ist Fahrradfahren dran und Reiten wollte ich eigentlich auch wieder mal (zwei Wochen Sommerpause sind für unsere Ponys genug!), ganz und gar lahm legt.
So fahre ich also mit dem Auto zur Weide, steige über den Zaun - das Weidetor befindet sich auf der rückwärtigen, nur über einen Feldweg zu erreichenden Seite - und falle fast über die Ponys, die sich alle zusammen im Stall untergestellt hatten, denn soviel Regen ist wohl auch den Isländern zuviel! Zu meinem Erstaunen stehen sie eng nebeneinander, was sonst eigentlich nicht ihrer Art entspricht, braucht doch jeder für sich ordentlich Platz.
Die Tiere folgen mir sofort, als sie den Futtereimer sehen, auf die weite Fläche - am Stall zu füttern ist mir zu eng - und bald hört man nur noch das vertraute und anheimelnde Geräusch Futter zermatschender Pferdemäuler. Das liebe ich auch zu Hause im Stall, wenn ich abends noch das Nachtheu verteilt habe.
Ich wandere über die Weide zum Wasserwagen. Den Regen nehme ich kaum noch wahr, wohl aber das Geräusch der auf meine Kapuze und den Schirm der Kappe fallenden Tropfen. Ist irgendwie beruhigend, denke ich. Mein Blick schweift über die Weide und das angrenzende Feld, hinter dem der Wald beginnt. Wenn ich bisher den Tag als grau in grau wahrgenommen hatte, so staune ich nun über die vielfältigen Farben, die sich mir bieten: das braune langstehende Gras auf der Weide - "Heu auf Halm", sagen wir immer - unten drunter wächst saftiges grünes Gras nach, die Büsche auf der Weide, die in unterschiedlichem Grün leuchten. Über dem abgemähten Kornfeld schweben leichte Nebel, die ich jetzt auch zwischen den Bäumen des Waldes wahrnehme.
Ein romantischer Maler hätte das nicht besser hinbekommen. Nur, leider kann ich nicht malen!
So wandere ich weiter zum Wasser, das erstaunlicherweise aufgefüllt werden muss - gibts hier vielleicht Mittrinker? - zurück zu den Pferden, den Blick gewchärft für die Schönheit des Regentages.
Eigentlich würde ich noch gerne weiterwandern oder sogar reiten. Regen? egal, ist ja nicht wirklich kalt und trocken anziehen kann man sich später immer noch!
Während ich noch einmal bei jedem Pferd stehenbleibe, ihm ein paar dumme Worte ins Ohr flüstere, zieht neben dem Frieden ein unbändiges Glücksgefühl in mein Herz. Gut, dass ich hier sein kann, dass ich die Pferde und das übrige Leben hier habe!
So zufrieden steige ich wieder über den Zaun und gehe zum Auto.
Beim Einsteigen fällt mir ein intensiver Geruch auf: ich muss vorhin beim Aussteigen in einen Hundehaufen getreten sein. Gut getroffen! Vielleicht sollte ich Lotto spielen!
Aber was ist schon Lottoglück?